Den Anfang machen wir wie gewohnt mit dem Tageschart auf 3-Monatsbasis. Diese Zeitperiode ist speziell für kurzfristig orientierte Trader interessant, da sich relativ häufig Signale und Formationen ergeben, die sich leicht traden lassen.

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Seit dem ersten Anschein eines ersten Tests der 5.000er Marke am 07.05.09 kam der DAX30 nicht mehr so wirklich zum Zug. Ich hatte daraufhin kommentiert, dass ich das Szenario einer Erholung des einen direkten Angriffs bevorzugen würde, da der Markt über die Wochen immer weiter angeheizt wurde und letzten Endes stark überhitzt arbeitete. Im Wochenverlauf wurden dann kurzfristige Extreme im Rahmen der Korrektur erreicht und erfüllten somit beinahe die von uns festgelegte Handelsspanne von 400 Zählern. Die absolute Haltezone im aktuell laufenden Aufwärtstrend bei 4.480 Pkt. wurde bis hier hin noch nicht gefordert, sollte im weiteren Verlauf aber auch nicht ausgeschlossen werden, da sich auf diesem Niveau evtl. neues Potenzial in Form von Buy-Limits entfalten kann.
Zusammenfassung
Die letzte Woche dürfen wir ohne weiteres als Korrektur annehmen, sofern es dabei bleibt. Auf Tagesbasis sollten Tiefs unterhalb von 4.500/450 in jedem Falle vermieden werden, möchte man den Trend nicht in Gefahr bringen. Nach oben hat der Markt einiges an Luft gewonnen um aus einer Pullback-Formation genügend Schwung mitzunehmen für einen evtl. Break der runden 5.000 Pkt.
Unter Beobachtung im mittelfristigen Trend stand der Erstkontakt mit der Abwärtstrendparallele (rote Linie) auf Wochenbasis. Im ersten Anlauf sind wir mit dem Versuch kläglich gescheitert und werden nun mit einer Korrektur abgestraft. Die schlummernde Gefahr kann nun sein, dass sich der Verlauf mit einer abgeschlossenen Chartformation (mittelfristiger Abwärtstrend) zufrieden gibt und weitere Versuche die 5.000 nachhaltig zu überwinden und damit auf eine Fortsetzung des kurzfristigen Aufwärtstrends unterlässt. Spannend wird es nun allemal, sobald die bereits angesprochene Haltezone gefordert wird. Birgt diese nicht genügend Kräfte und versagt nachhaltig, so wäre das Thema „Ende der Bärenmarktrallye“ wieder

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groß in den Schlagzeilen. Umgangen werden kann diese Thematik lediglich mit dem Zertrümmern des Abwärtstrends, welcher aktuell bei rund 4.950 Zählern verläuft. Die 5.000er Marke spielt in diesem Falle lediglich nur noch eine untergeordnet psychologische Rolle, da sich der Mythos der „mysteriösen Umstände“ an runden Tausendern mittlerweile in die Köpfe des Börsenvolks eingebrannt hat und für mehr Umsätze sorgt.
Wir halten fest
Eine wirklich entscheidende Etappe bricht an, die über Ende oder Fortsetzung des Abwärtstrends entscheiden wird. Die Tendenz ist nach wie vor positiv, kann sich aber mit unterschreiten wichtiger Haltebereiche schlagartig ändern, genauso andersrum, wenn wichtige Wiederstandszonen durchbrochen werden, erhält der Aufwärtstrend neuen Wind und Bestätigung.
Fazit:
Mittel- bis langfristig kann sich nun die Wende ergeben. Wurden die Tiefs schon gesehen, oder stehen wir noch vor der eigentlichen Katastrophe? Wir sind leider keine Hellseher, auch lässt sich an den Indikationen nichts Eindeutiges erkennen. Deshalb empfiehlt sich evtl. folgende Herangehensweise:
Daytrader sollten sich auf mehrfach wechselnde Tagestrends einstellen und diese auch nur mit Vorsicht traden. Enge Stopps sind in solch heißen Phasen selbstverständlich.
Positionstrader hingegen sollten auf klare Zeichen warten und sich nicht voreilig in den Markt treiben lassen. Desweiteren meine ich, in weiter fallende Kurse zu kaufen wäre nicht sehr sinnvoll, da wir uns definitiv auf der Kippe befinden. Sichern sie bestehende Positionen ab und doppeln erst nach, nachdem Wiederstände eindeutig durchschlagen wurden.
In diesem Sinne wünsche ich ihnen allen ein schönes Wochenende.








