Eine spannende Woche geht zu Ende und gibt uns klare Zeichen. Wohin uns die nächste Woche tragen könnte und was sie dabei beachten sollten, erfahren Sie heute bei uns.
Wie bereits in der letzten Woche erwartet quoll die Volatilität in dieser Woche förmlich über und brachte den ein oder anderen Anleger sichtlich zur Verzweiflung. Ein Grund hierfür war sicherlich der am heutigen Handelstag fällige Hexensabbat, aber auch die FED-Sitzung vom Mittwoch gab ihres dazu. Impulse wurden immer wieder an den Markt gegeben, jedoch nicht umgesetzt, was die meisten Indizes in einer gefährlichen Seitwärtsbewegung verharren ließen.
Warum gefährlich? DAX im Chartchech
Seit nunmehr einer Woche quält sich der deutsche Aktienindex durch seine Wiederstandszone zwischen 4.000/100 und konnte diese weder nach unten, noch nach oben signifikant durchstoßen. Die Signale lagen praktisch flach, was aber dem Intraday-Volumen keinen Abriss tat. Ganz im Gegenteil, die Daytrader scheinen das Geplänkel für sich zu nutzen und schöpfen aus den vollen.
Wie lange aber wird das Spielchen noch so weiter gehen?
Kurz und knapp gesagt: Bis der DAX seinen Wiederstand entweder bestätigt (fällt) oder nach oben durchbricht. Realistisch betrachtet kommen folgende Szenarien in Frage:
Bull-Bull: Gleich zu Beginn der nächsten Woche können wir uns über 4.120 Punkten etablieren und die Fahrt zum oben gelegenen GAP fortsetzen. In diesem Fall wäre spätestens hier aus charttechnischer Sicht Schluss (Markt schwer überkauft). Unterstützungen finden wir bei 4.000 und 3.850 Zählern.
Bear-Bear-Bull: Wir droppen unterhalb von 3.850 Punkte und setzen uns hier fest. Ein Test der 3.600er Marke wäre in diesem Fall sehr wahrscheinlich (Chance auf Bodenbildung). Hält auch diese Haltezone nicht, so wären Ziele um 3.250 Zähler denkbar. Wiederstände finde wir bei 4.075/100.
Fazit:
Wir bewerten den DAX mit “sell” und konzentrieren uns kurzfristig auf den Test der 3.600er Haltezone.









