Den Anfang machen wir wie gewohnt mit dem Tageschart auf 3-Monatsbasis. Diese Zeitperiode ist speziell für kurzfristig orientierte Trader interessant, da sich relativ häufig Signale und Formationen ergeben, die sich leicht traden lassen.

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Die Einschätzung über den Wochenstart vom Freitag haben wir ja ganz gut getroffen. Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass wir auch noch über den weiteren Verlauf Recht behalten. Heute war jedenfalls von vornherein nicht mit den notwendigen Impulsen zu rechnen, da die USA den „Memorial day“ feiern und die Ticker still hielten. Es wird also die nächsten Tagen noch spannender werden, da die Amerikaner verspätet in die Woche starten und wir uns seit
letzter Woche in einem verzwickten Szenario befinden, zumindest was den DAX30 angeht. Die Frage ob der Trend hält oder letzten Endes doch bricht, quält Analysten von Tag zu Tag
mehr, in denen keine Entscheidung fällt.
Nach unserer Einschätzung würde der DAX nach dem heutigen Rücksetzer die Peitschen wieder schnalzen lassen und die Kurse auf neue 3-Monatshochs treiben. Rein technisch gesehen ist er ohne weiteres dazu in der Lage, sofern er sich an die typische „Ping Pong“ Systematik im Trendkanal hält.
Legende:
Das von mir bevorzugte Szenario wird in Form einer durchgezogenen Linie abgebildet. Die Alternative gibt sich gestrichelt. Meiner Meinung nach würden jetzt die Zeichen verhältnismäßig sehr viel besser stehen die 5.000er mit einem Ruck zu knacken, als letzte oder gar vorletzte Woche.
Fazit:
Der deutsche Aktienindex konnte uns auf seiner „lonesome Tour“ nicht wirklich überzeugen. Der ausbleibende Rückenwind aus den USA ist und bleibt einfach spürbar. Wir sind folglich dazu gezwungen die Füße still zu halten und nicht nervös zu werden. Fakt ist, nicht nur der DAX sondern auch die restlichen Indizes dieser Erde werden sich in nicht allzu ferner Zukunft aussuchen welche Seite sie bevorzugen – Bulle oder Bär.
Daher gilt für Daytrader primär den laufenden Aufwärtstrend zu handeln. Zwar wird das Bärengebrüll immer lauter, das sollte sie aber als disziplinierten Intradaytrader nicht aus der Bahn werfen. Legen sie ein wohl konzeptionierte Stopp-Loss Strategie an den Tag und begrenzen sich auf trendbestätigende Investments. So stellen sie sich nicht unnötig gegen den Strom und bleiben so konservativ wie möglich bis es eindeutig wird.
Positionstrader werden einmal mehr auf die Bank geschickt. Es wird nicht das letzte Mal sein beim dem sich die Geduld auszahlen wird.








