Zu Wochenbeginn schleppt sich der deutsche Aktienindex wieder über die 4.000 Punkte und entfacht den erbitterten Kampf zwischen Bulle und Bär aufs Neue. Welches Potenzial sich noch entfalten könnte und wo Fallen lauern erfahren sie heute bei uns.
Verunsichert waren die Anleger als sich der DAX knapp unterhalb der 4.000 ins Wochenende verabschiedete – das sollte der Dynamik aber keinen Abbruch tun, wie sich heute herausstellte. Der Kampf ging in die Zweite Runde und beschwört die Kräfte der Käufer- wie auch Verkäuferlager erneut in einem verbitterten Kampf herauf. Wer letzten Endes besser dastehen, bzw. zum Wunden lecken nach Hause geschickt wird, verrät uns ein Blick auf den Chart:
Das Schlachtfeld
Die Größe des Feldes lässt sich zwischen 4.000 und 4.120 Zählern aufzeichnen. Hier liegt die ehemalige ultimative Unterstützungszone, welche sich mit Unterschreiten in ein Bollwerk an Wiederstand umgewandelt hat. Innerhalb dieser Zone wird es zu massiven Schlagabtäuschen kommen, bis sich eine der Fronten geschlagen gibt (geben muss).
Bei genauem Hinsehen entwickelt sich auf aktuellem Niveau auch eine mehr oder weniger volatile Seitwärtsbewegung, die uns in der Regel ein Vorbote für einen bevorstehenden Ausbruch ist.
Ausbruch! Aber in welche Richtung?
Wenn die Bären ihre Truppen zusammenhalten können, tendieren wir nach wie vor zum Bruch des kurzfristigen Aufwärtstrends und folglich einem Ausbruch gen Süden. Für dieses Szenario sprechen neben den kurzzeitig überhitzten Indikatoren auch die ungewöhnlich und sehr instabil wirkende Steilkurve nach oben. Der aktuelle Verlauf lässt sich ohne weiteres auf vergangene Szenarien projizieren, welche die momentane Entwicklung definitiv als Pullback bzw. Bärenmarktrallye darstellen.
Fazit:
Bricht der DAX nach unten aus seinem kurzfristigen Chartverlauf (3.990) aus, so wären auf Tagesbasis Ziele um 3.7800/50 möglich. Hält die Dynamik an, so wäre das GAP bei ~ 4.200 der nächste Halt.
Eine neue Einschätzung erhalten sie wieder am kommenden Freitag in gewohnter Manier.
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