Die ultimativen Wiederstandszone bei 4.000 Punkten haben wir nun erstmal hinter uns gelassen und stürmen die nächste Festung mit großem Tam Tam. Ob wir der Sache wirklich trauen können und was wir erwarten erfahren sie heute bei uns.

In der letzten Woche verunsicherte uns speziell das Duo und DOW unheimlich. Als alt bekannten Miesepeter nahm man sich den Hexensabbat zur Hand, welcher sicherlich seinen Teil dazu beitrug, dass die Märkte verrückt spielten. Der wahre Grund wurde aber erst heute wirklich publik. Es waren zum einen die Spekulationen aus Abu Dhabi Daimler betreffend, zum anderen die Erwartung der „Geithner-Rede“. Es dürfte nun eine entscheidende Phase an den Börsen einkehren, welche uns die Richtung auf mittelfristiger Sicht anzeigen wird. Kurz und knapp gesagt halten wir trotz allen Umständen an unserer pessimistischen Einstellung fest.

Der ist bearisch

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Der sagt mehr als tausend Worte. Wir hatten vor ein paar Wochen zwei Szenarien vorgestellt, welche als Möglichkeiten in Betracht kamen. Letztendlich hat sich der deutsche Aktienindex für die Option „Bull“ entschieden und einen nachhaltigen Angriff auf seine Wiederstandszonen gestartet. Im 3-Monatschart auf Stundenbasis lassen sich viele signifikante Marken erkennen, welche auf ein zukünftig bearischen Verlauf hindeuten:

1. Die GAPs sind im Begriff geschlossen zu werden. Schafft es der Index alle diese Kurslücken zu schließen, so hätte er aus charttechnischer Sicht seinen Teil dafür getan um seine Richtung wieder zu ändern. Historisch gesehen haben wir also Backup, welches diese -Regel belegt.

2. Die schwer überhitzten Indikatoren auf Stunden- als auch Tagesbasis. Diese bekräftigen meine These in soweit, dass sie auf eine anormale Bewegung hindeuten (Übertreibung) und ein baldiges Ende des Hypes prognostizieren.

3. Kein Boden. Alle Welt spricht von einem Boden. Wo aber ist er? Eine Regel besagt, dass mindestens ein doppelter Boden, wenn nicht sogar eine „Schulter-Kopf-Schulter-Formation“ notwendig ist um den Markt drehen zu können. Das würde zumindest für einen Test der 3.600er Marke sprechen.

Fazit:

Es kann aufgrund der momentanen Umstände durchaus davon ausgegangen werden, dass der auch sein letztes oberes GAP bei ~4.400 Punkten versucht zu schließen. Wir würden aber davon abraten jetzt noch in fallende Kurse hinein zu kaufen, da sich wie erklärt die Lage allmählich gefährlich überhitzt und den Markt brachial zusammenstürzen lassen kann.

Wir würden jetzt eine Short-Position auf den deutschen Aktienindex mit Stopp Loss 4.450 in Betracht ziehen und auf einen Test der 3.600 spekulieren.

Daytrader sollten sich aufgrund der hohen Volatilität in Acht nehmen und nur Instrumente wählen, welche einen schwankungsreichen Tag verkraften können ( mit großzügiger KO-Schwelle, niedrig gewichtet).

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