Wir sind zwar noch nicht aus dem gröbsten raus, jedoch beweist der DAX stärke im Eisenhagel. Welches Potenzial der Index noch entfalten kann und wie man sich verhalten könnte erfharen sie heute bei uns.
Sehr geehrte Damen und Herren,
wie Herr Dlugi bereits in unserem Newsletter angesprochen hatte, handle ich systematisch und nach einem eigenwilligen, aber dennoch ausgesprochen zuverlässigen Prozedere. Das Prinzip ist ganz einfach und mit ein paar Zeilen verständlich erklärt:
Ich arbeite nach mathematischen Grundgesetzen, wie z.B. der Stochastik und des Algorhytmus. Ziel ist es, die Wahrscheinlichkeit auf unsere Seite zu holen. Sobald wir über das Verhältnis 50:50 hinaus sind, spricht die Wahrscheinlichkeit entweder für einen steigenden/fallenden Kurs, oder dagegen. Selbstverständlich wäre es purer Irrsinn, bzw. reines Zocken, wenn wir uns auf 40:60 einlassen würden, denn die Fehlerquote birgt ein noch zu hohes Verlustrisiko. Wir sind also danach bestrebt, das Risiko weitesgehend gen Null zu reduzieren, um ein größtmögliches Gewinnfenster generiert zu bekommen. So schwierig sich das anhören mag, aber ich versichere ihnen, ich brauche weniger Zeit als ein Chartanalyst, komme trotzdem auf eine weitaus höhere Trefferquote. Worin das Geheimnis liegt behalte ich mir selbst vor, bzw. werde unsere Börsenbrief-Abonnenten von Zeit zu Zeit darauf einschiessen, wie man am Markt spielend einfach Geld verdienen kann, ohne großes Risiko eingehen zu müssen.

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Punktlandungen? Uninteressant
In Sachen Punktlandung und gewagten Prognosen, wohin der Markt laufen könnte bin ich eindeutig der falsche Ansprechpartner. Diese Thematik überlasse ich den Analysten dieser Welt, die (Achtung Ironie) auch den Zusammenbruch des Aktienmarktes genau prognostizieren konnten.
Worauf wir uns konzentrieren sind die Fakten und Signale, die uns der Markt liefert. Momentan läuft alles im Sinne der Bullen, jedoch wissen sie genauso gut wie ich, dass sich das von einem Tag auf den anderen ändern kann – deshalb analysieren wir im jetzt und nicht im morgen oder gestern.
Faktisch sieht es so aus, dass der DAX kein Negativsignal liefert. Klar kann/sollte er eine Korrektur einlegen, da die Bewegung doch sehr übertrieben ist, was aber nicht gleichzeitig heißt, dass das negativ ist. Halten wir uns strikt an die Vorgaben, so kann uns nichts passieren. Korrekturpotenzial hat der Index bis ~4.050/100. Alles darüber ist Oberwasser und beschert uns einen guten Markt. Darunter kämen wir höchstwahrscheinlich bald in Schwierigkeiten.
Fazit:
Long-Positionen sollten knapp unterhalb des letzten Ausbruchs bei ~ 3.950/4.000 mit einem Stopp Loss abgesichert sein. Eine volatile Korrekturphase sollte nicht überraschen, ebenso wenig wie ein plötzliches Umschwenken in eine Bullenmarkt-Rallye. Lassen sie die Zeit für sich arbeiten und schalten sie nervöses hin und her traden ab. Unsere Börsenbrief-Leser können von nun an entspannt den Markt handeln wie er kommt, mit Verzicht auf große Spekulationen.
Meurer









