Am Freitag kamen wir bereits darauf zu sprechen,dass sich der Wochenauftakt höchst wahrscheinlich im Minus abspielen wird, jedoch interessiert uns wie es weitergeht. Womit haben wir zu rechnen? Das erfahren sie heute bei uns.

Als erstes nehmen wir uns den kurzfristigen Chart (Tageschart auf 3-Monatsbasis) vor. Interessant ist dieser Chart vorallem für Daytrader und Positionstrader mit einem Anlagehorizont < 1-2 Wochen.

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Am vergangenen Freitag wies ich darauf hin, dass es höchstwahrscheinlich zu Beginn dieser Woche einen negativen Start geben könnte. Das traf somit heute auch einwandfrei ein und bescherte uns ein Minus von satten -190 Punkten. Ob wir gleich morgen weiter in den Süden reisen bleibt bis hier hin offen, denn die Tatsache, dass das heutige Bar eine Handelsspanne von zwei Tagen umfasst, könnte für eine kurze Korrektur sprechen. Soweit ist aber alles in Ordnung, sofern das letzte Tief bei ~ 4.250 Zählern nicht unterschritten wird.
Geben sie dem Index etwas Zeit und eLuft, denn die laufende Rallye ist anstrengend und verlangt uns eine Menge Kraft ab. Eine Korrektur bis 4.400 Punkte liegt im Ermessungsrahmen, muss aber nicht zwingend eintreten.

Folgendes Szenario halte ich für möglich:

korrigiert noch 50 bis 100 Punkte und generiert ein neues Pullback-Signal. Die Wahrscheinlichkeit, dass das morgen geschieht ist verhältnismäßig gering in Abbetracht auf die heutige „Nachbörse“.

Zum Abschluss noch der 1-Jahreschart auf Wochenbasis. Hier wird gleich ersichtlich, dass die momentane Rallye nichts weiter ist als einer von vielen Tropfen im Meer. Wir haben noch eine ganze Menge Arbeit vor uns, bis wir da hin kommen wo wir hin wollen.

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Im Wochenchart gibt es freilich bis hier hin nichts neues, da wir heute den ersten Tag der Woche schreiben. Es bietet sich uns aber ebenfalls wie beim kurzfristigen Chart das gleiche Bild: Korrektur! Das ist auch vollkommen in Ordnung und sollte um Gottes Willen nicht überbewertet werden, solange das schon angesprochene Tief bei rund 4.250 Zählern nicht unterschritten wird.

Meine Prognose bis hier hin:

Ich gehe davon aus, dass wir uns in dieser Woche nicht wirklich großartig in positive Gefilde vorarbeiten können. Es ist viel Wahrscheinlicher, dass sich der Index zwischen 4.600 und 4.300 Punkten einpendelt und seitwärts tendiert. Ein positiver Impuls wäre natürlich ein neues Hoch auf Wochensicht, jedoch spiele ich nicht mit dem Gedanken, dass dies diese Woche Thema sein könnte.

Fazit:

Wie am Freitag erwähnt sollte eine Korrekturphase in dieser Woche nicht überraschen, sondern vielmehr als solche registriert und akzeptiert werden.
Von Short-Positionen halte ich mich dennoch auch im Intraday- fern, da die Richtung schlagartig drehen kann. Ich stelle mich viel lieber auf die Seite des Trends und lasse diesen ggf. für mich arbeiten.
Unsere Börsenbrief-Leser sollten bitte, sofern noch nicht geschehen dem heutigen Market-Alert Beachtung schenken.

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