Die vergangene Woche war sowohl an den deutschen, als auch US-amerikanischen und japanischen Märkten nervenaufreibender als 2 Stunden Achterbahn am Stück. Historische Tageshochs von über +900 Zählern im Dow Jones standen prall auf den Anzeigetafeln. Der Börsenhandel gleicht einem Wechselbad der Gefühle aktuell am ehesten – 500 Punkte hoch, am nächsten Tag 300 Minus, usw. Die unglaublich hohe Volatilität zeigt auf, dass sich der Großteil der Anleger (oder sollten wir lieber sagen: “der Geldgeber”) unsicher ist in seiner Entscheidung. Auf unbändige Euphorie folgt hysterische Massenpanik.
Nun bekam man zu allem Übel noch (von einer namenhaften Tageszeitung) empfohlen sich in Gold zu investieren. Alle diejenigen, die es gewagt haben dürften jetzt wissen wovon ich spreche, wenn ich sage: “Verkauft Eure Aktien, wenn die (benannte) Zeitung sagt “Kauft Aktien” – Das ist weniger eine Weisheit sondern vielmehr ein Erfahrungswert.
Ausblick
Was dürfte uns in der kommenden Woche erwarten? Zum ersten einmal das 500 Mrd. Hilfspaket zu Gunsten der Finanzbranche – es wird vermutlich wie erwartet abgesegnet werden und nur wenig helfen. Die Kurse bekommen kurzzeitig einen Ruck, was sich aber wenig später wieder atomisieren wird (so war es zumindest bisher). Zum zweiten wird die Woche sehr interessant, weil sich die Märkte nahe ihrere psychologisch wichtigen Barrieren befinden und ein (nachhaltiger) Sprung darüber neues Licht auf die Märkten werfen würde. Rücksetzer beispielsweise im DAX bis in die Region 4.200 Punkte können möglich sein, sind im Rahmen und sollten nicht überraschen.
Spannend bleibt es auch im Gold- wie auch Ölmarkt. Seltsamerweise (wie oben bereits angesprochen) fallen diese Märkte parallel mit dem Aktienmarkt. Beim Thema Öl wird der Spass jedoch bald vorbei sein, denn die OPEC hat bereits bekanntgegeben bald die Fördermengen herunter zu drehen.
In diesem Sinne verabschiede ich mich in swohlverdiente Wochenende und wünsche Ihnen einen guten Start in die neue Börsenwoche.







