Aktuell braut sich an den Börsen etwas zusammen, was den meisten Anlegern nicht schmecken dürfte. Am Freitag, nachdem die Arbeitslosenzahlen aus den USA bekanntgegeben wurden rutschten die Märkte dramatisch ab und zerschlugen ihre Unterstützungen regelrecht, was zu einer sehr instabilen Phase führt.
Es dürfte sich nun als schwierig erweisen dieser pessimistische Stimmung und übermächtigen Bärenseite etwas entgegen zu stellen.
Was verrät uns die Chartanalyse:
Wie man schön erkennen kann bewegt sich der MACD (blaue Linie,mittleres Fenster) gen Süden und notiert sogar ins Minus. Das sollte man definitiv als einen negativen Indikator werten, denn wie sich auch erkennen lässt, so fällt der MACD seit drei Wochen und gab die ersten Warnsignale, indem die Signallinie (gestrichelte rote Linie) von oben nach unten durchtrennt wurde, obwohl sich der DAX positiv entwickelte - er sollte Recht behalten.
Die geglättete Stochastik (blaue Linie, unterstes Fenster) zeigt aktuell etwas nach oben, da wir uns hier im überverkauften Bereich befinden – unser deutscher Aktienindex wird wohl in den kommenden Tagen mit einem Plus schließen, mittelfristig sieht es laut MACD aber nicht gut aus – Vorsicht ist geboten.
Der Chartverlauf selbst zeigt uns, dass dem DAX aktuell eine Möglichkeit gegeben wird sich auf dem aktuellen Niveau zu stabilisieren. Es stellt sich aber erst gegen Ende der Woche heraus, ob er er seine Chance wahrnimmt und wir einen Boden finden um wieder auf Kursjagd zu gehen.
Das beeinflussende Umfeld
Darunter versteht sich zum Beispiel das Währungspaar EUR/USD, welches nach der heutigen Ansprache von FED-Chef Bernanke, dass sich die Lage um eine Rezession in den USA bessert, jedoch die einer Inflation verschlechtert, ins Minus dreht. Oder der Ölpreis, welcher aktuell bei rund 134 USD seine Muse findet. Nicht außer Acht gelassen werden sollte auch der Preis für eine Unze Gold, welcher bei 868 USD notiert.
Diesen Sektoren sollten sie stets ihr Augenmerk schenken, da sich aus deren Entwicklung oft Indikationen schließen lassen. So zum Beispiel wenn das Öl und Gold fällt, wird der DAX in der Regel schnell an Fahrt gewinnen, da viele DAX-Einzelwerte vom Ölpreis beispielsweise abhängig sind.
Was wird geraten?
Finger weg von den Indizes! Aktuell gibt es keinen eindeutigen Trend und man läuft sehr wahrscheinlich Gefahr sich enorm die Finger zu verbrennen.









