Die Entwicklung des deutschen in den letzten Tagen war ein ständiger Nervenkrieg. Mal ging eDaxcharts auf, obwohl es gar keinen wirklichen Grund dafür gab, mal ging es ab obwohl es auch hier grundlos war. Positive Notierungen waren zum Teil von sehr fragwürdigen aus den gestützt, die, wie sollte es anders sein, sehr viel besser als erwartet ausfielen, obwohl Experten von „dramatischen Einbrüchen“ sprachen.

Unglaublich interessant gestaltet sich auch der des DAX’. Gut zu erkennen ist der ausgebildete kurzfristige Abwärtstrend (orange), welcher dem Verlauf momentan einen Widerstand nach oben hin bietet. Vergleicht man die Formation mit der von Mai diesen Jahres, dürfte es dem ein oder anderen Chartanalysten jetzt kalt den Rücken herunterlaufen, denn der Anschluss an diese Formation war ein Kurssturz um mehr als 1000 Zähler. Das würde sich aktuell auch mit den Annahmen decken, dass der DAX bei rund 5700 Punkten noch eine Rechnung zu begleichen und diese Marke noch nicht ganz aus den Augen verloren hat.
 
Mittelfristig betrachtet hat der Index jedoch innerhalb seines Abwärtskanals (rot) noch genug Platz um sich sowohl positiv (bis ca. 6700 Pkt.) als auch negativ (ca. 5700 Pkt.) zu entwickeln. Letzteres scheint aus Sicht unserer Redaktion am wahrscheinlichsten, denn ein Abschluss der laufenden Krise(n) am US Markt, als auch die drohende im Euroland scheinen bei weitem noch nicht abgewendet und dürften noch für Gesprächsstoff und turbulente Marktphasen sorgen.

Aussicht ohne Weitsicht

Das Bild um die Börsen ist weiterhin eingetrübt und lässt Optimisten nur vereinzelt einen Strohhalm zukommen. Wie es weitergehen wird, da ist sich die Redaktion einig – weiter fallend. Begründet wird diese Annahme nicht nur anhand des Chartbildes gesehen, sondern vielmehr in der sich anbahnenden Problematik aus Sicht der und im Raum Europas. Zusätzlicher Faktor sind die bei weitem recht naiv optimistisch gestalteten , die aktuell auf silbernen Tabletts serviert werden um, dem Anleger das Thema Börse wieder schmackhaft zu machen. Ob es sich um „verschönte“ oder „aufgeplusterte“ Daten handelt bleibt Spekulation, aber um genau jene geht es beim Thema Börse Tag ein, Tag aus.

Die Redaktion bewegt sich getreu dem Motto „Es ist nicht alles Gold was glänzt“ und traut dem Aktienmarkt auf mittelfristige Sicht keine wirklich solide Entwicklung nach Norden zu.

Eine erfolgreiche Börsenwoche wünscht ihnen


Gregor Dlugi
Chefredakteur

Ausführliche Analysen, unser , wie auch ein öffentlich Archiv können sie auf unserer Webseite unter www.stock-picker-trading.de einsehen.

 

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