Die Euro-Schuldenkrise geht auch an deutschen Verbrauchern nicht spurlos vorüber. Immer mehr Bundesbürger setzen sich intensiv mit den Entwicklungen auf den Finanzmärkten auseinander und verfolgen die Sparpläne der einzelnen Länder. Doch während die Unsicherheit infolge der erheblichen Börsenturbulenzen wächst, scheint sich zunehmend eine gewisse Verunsicherung breitzumachen. Viele Bürger vertrauen den Aussagen von Seiten der Politiker nicht mehr. Fakt ist, dass die Entwicklungen auf den internationalen Finanzmärkten weiter ungewiss sind. Aktuelle News zu Finanzen belegen, dass die Börsen auf internationaler Ebene überaus empfindlich auf die allgemeinen Entwicklungen reagieren. Bereits kleine Meldungen reichen aus, um kurzzeitige Kursgewinne wieder vollends schwinden zu lassen.
In den letzten Wochen haben sich die Finanzmärkte auf internationaler Ebene ein regelrechtes Kurskarussell geliefert. Immer wieder musste sich auch der Dax starken Einbrüchen hingeben. Mit einer schnellen Lösung für die Euro-Schuldenkrise kann dabei auch weiterhin nicht gerechnet werden. Dazu tragen vor allem die unterschiedlichen Meinungsbilder in der Europäischen Union bei. Dabei sind bei den Finanzen der Länder ohne Zweifel neue Stabilitätsvorgaben gefragt. Dafür trifft auch die schwarz-gelbe Bundesregierung ein. Sie betonte zuletzt immer wieder, dass eine engere Zusammenarbeit bei den Finanzen und der Wirtschaft gefragt ist. Die Euro-Bonds, die von vielen Seiten befürwortet werden, werden von der Bundesregierung auch weiterhin abgelehnt.
Ein Grund dafür sind die Folgen für Deutschland. Würden die Euro-Bonds umgesetzt, würden für Deutschland erhebliche Nachteile entstehen. Die Bundesregierung wäre mit höheren Zinsen konfrontiert, die wiederum die finanzielle Lage Deutschlands gefährden würden. Darüber hinaus würde die Bundesrepublik für die Schulden von anderen Ländern mit haften. Studien und Modellrechnungen haben bereits gezeigt, dass Deutschland weitgehend das einzige Land wäre, das bei den Euro-Bonds mit Nachteilen konfrontiert werden würde. Unter der Unsicherheit der Euro-Schuldenkrise leiden aber auch viele Unternehmen.
Die Wirtschaftsprognosen für das kommende Jahr haben viele Hoffnungen und Erwartungen zerschlagen. Auch in Deutschland wird das Wirtschaftswachstum weiter abschwächen und muss sich mit einem deutlich geringeren Plus zufriedengeben. Dazu droht der Weltkonjunktur nun auch der letzte große Wirtschaftsmotor verloren zu gehen. Zum ersten Mal seit drei Jahren ist die Produktion in China im November 2011 zurückgegangen. Die chinesische Regierung versucht nun das Wirtschaftswachstum wieder anzuheizen.
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