4. Februar 2012

Finanzkrise Griechenland

Der Internationale Währungsfond (IWF) stellt Griechenland 5,5 Milliarden € Soforthilfe zur Verfügung.

Das Gesamtpaket von 110 Milliarden€ bestehend aus einer 30 Milliarden Hilfe des IWF und aus 80 Milliarden € der Eurogruppe, wird den Griechen in den nächsten 3 Jahren zur Verfügung stehen. Der deutsche Anteil beträgt 22,4 Milliarden.

Dies Paket wird geschnürt um Griechenland vor dem Staatsbankrott zu retten und die Stabilität im Euroraum zu sichern. So soll vor allem ein unberechenbarer Domino-Effekt wie nach der Insolvenz der Bank Lehman Brothers verhindert werden.

Im ersten Jahr bekommt Griechenland 30 Milliarden €.
Griechenland hat im Gegenzug für das Rettungspaket drastische Sparmaßnahmen angekündigt. Alle 3 Monate soll die griechische Regierung überprüft werden ob Sie mit Ihrem Sparprogramm im Plan liegt.

Inhalt der Einsparung ist eine Kürzung des 13. Gehalts und 14.Gehalts um 30% bzw. 60 %. Die Mehrwertsteuer steigt auf 21 % (+2%). Die Steuern für Alkohol, Tabak, Benzin und Luxusgüter sollen angehoben werden. Unter der Bevölkerung hat die Ankündigung der Regierung heftige Reaktionen ausgelöst.

Aus Protestet halten zur Zeit 200 kommunistische Gewerkschafter die Akropolis besetzt, bei einem Brandanschlag auf ein Bankgebäude kamen drei Menschen ums Leben.

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