23. Februar 2012

Finanzkrise und europäischer Warenhandel

WarenhandelDie Bankenkrise in Europa scheint nicht mehr sehr weit entfernt zu sein. Doch nicht nur in der gibt es Probleme, auch in den USA ist die Staatsverschuldung ein immenses Problem. Trotzdem scheint sich der Markt ein wenig zu entspannen, jedenfalls sind die Aktienmärkte in den letzten Tage öfter im Plus als im Minus. Noch kurz vor dem Wochenende hatte die Wall Street im Plus geschlossen und auch der DAX verzeichnet wieder ein Plus. Anscheinend vertraut die Welt auf eine gute europäische Lösung und bezollt dies mit Vertrauen in ihre Wertpapiere. Wie sieht aber der gesamte Warenhandel in der EU in den nächsten Jahren aus?

Guter Warenhandel – nur nach Lösung der Krisen

Man sollte die sehr ernst nehmen. Es geht diesmal nicht um einzelne Banken, sondern um ganze Staaten. Die Rettung dieser hat die Europäer und vor allem die Deutschen schon mehrere Milliarden Euro gekostet. Doch man sollte dieses Geld als Investition in die Zukunft sehen. Der Kapitalismus und damit die Wirtschaft in der EU funktioniert nur, wenn der Warenhandel im Binnenmarkt und im europäischen Markt, gar im globalen Markt funktioniert. Dies ist aber nur der Fall, wenn die Marktteilnehmer auch genügend Kapital haben, um Gewinne einzufahren und zu reinvestieren, bzw. Schulden zu begleichen. Die Funktionsweise der Unternehmen wird dabei von der sogenannten Intrastat Meldung erfasst. Jedes Unternehmen, das mehr als 400.000 EUR Umsatz macht, muss eine solche Meldung abgeben.

Was bringt die Intrastat Meldung?

Mit dieser Meldung wird der Warenverkehr erfasst. Sobald ein Unternehmen eine Umsatzgrenze von 400.000 EUR überschritten hat, ist sie verpflichtet eine Intrastat Meldung zu geben. So kann das statistische Bundesamt den Warenverkehr analysieren und für die nächsten Jahre eine Statistik aufstellen. Auf diese Art und Weise wird dann das Wirtschaftswachstum und das Potential des Warenhandels fest gelegt.

Wie ist das Potential des Warenhandels in der EU?

Man kann der Zukunft immer positiv entgegen blicken. Das einzige, das geschehen muss, ist die Refinanzierung der Banken zu sichern und den Eigenkapitalanteil deren zu steigern, damit sie in den nächsten Krisen, die unweigerlich kommen werden, besser gesichert sind. Zusätzlich sollte man die Krisensituationen in den einzelnen Ländern unter Kontrolle bringen. Wenn man diese beiden Punkten lösen kann, kann man auch davon ausgehen, dass der Warenhandel in der EU erfolgreich fortlaufen wird.

Foto: ©mowitsch – Fotolia.com

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