Viele Tierhalter sind hinsichtlich ihres Haustieres nicht in ausreichender Art und Weise versichert. Oftmals ist man der Meinung, durch den Abschluss einer Haftpflicht wäre man auch hinsichtlich seines Tieres vor Forderungen geschützt, die durch Schäden entstehen können, welche das Tier andere Menschen oder deren Eigentum zufügt.
Dem ist in der Regel jedoch nicht so. Viele Haftpflichtversicherungen klammern Haustiere nämlich explizit aus ihren Versicherungskonditionen aus. So kann es einem durchaus passieren dass man am Ende auf den Kosten sitzen bleibt, es sei denn man schließt eine Tierhalterhaftpflichtversicherung um sich zu schützen.
Die Tierhalterhaftpflichtversicherung stellt dabei im Prinzip eine Ergänzung zur normalen Haftpflicht dar und schützt im Besonderen vor finanziellen Schäden durch das Haustier. Dabei ist der Versicherungsbedarf je nach Haustier völlig anders. Betrachtet man zum Beispiel das Risiko, welches von einem Hund ausgeht, so ist dieses (zumindest potenziell) nicht unbedeutend. So könnte der Hund etwa Straßenverkehrsunfälle auslösen, Menschen verletzen oder einen Vorgarten durchwühlen. Eine Katze hingegen könnte auf die Jagt nach teuren Koi Karpfen gehen, etc…
Je nach dem was für ein Haustier man also hat, sollte man eine Tierhalterhaftpflichtversicherung mit jeweils anderer Maximalschadenshöhe/Haftung abschließen. Von daher sollte man hier nicht pauschal auf irgendeinen Versicherungsvertrag einsteigen, sondern das Ganze möglichst genau durchleuchten. Zudem schadet es nichts, auch mehrere verschiedene Versicherer genauer unter die Lupe zu nehmen um am Ende im Preis-Leistungs-Verhältnis möglichst gut dazustehen.
Beim Thema Tierhalterhaftpflichtversicherung gibt es also eine ganze Menge zu beachten, um letzten Endes die richtige Wahl zu treffen!
Foto: © Nedjo – Fotolia.com
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